Mit Demenz in Würde leben

Wir ermöglichen eine individuelle und aktivierende Pflege

Eine Pflege, die sich an den Ressourcen des Bewohners orientiert bietet so viel Unterstützung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Dabei sollen die Fähigkeiten des Bewohners gefördert und so lange wie möglich erhalten werden.
 

Wir gestalten Gemeinschaft und ermöglichen Begegnung aller Bewohner

Der Mensch ist ein soziales Wesen und auf Gemeinschaft angewiesen. In Kleingruppen bis zu zwölf Bewohnern erfahren die Bewohner Gemeinschaft. Von zentraler Bedeutung ist dabei das gemeinsame Mittagessen, an dem möglichst alle Bewohner teilnehmen. Unsere Bewohner haben die Möglichkeit an der Gestaltung der Gemeinschaftsräume mitzuwirken. Desweiteren führen wir die Bewohner zusammen und schaffen einen geeigneten Rahmen, der den unterschiedlichen Anlässen entspricht. Dies erreichen wir über die Gestaltung von Jahresfesten, Ausflügen, Gottesdiensten, Kinoabenden und themenorientierten Gruppenangeboten.
 

Wir ermöglichen Privatheit

Schon jetzt verfügt unsere Einrichtung ausschließlich über  Einzelzimmer. Hierhin kann sich jeder Bewohner alleine oder mit seinem Besuch zurückziehen.


Wir entwickeln Angebote anhand von Alltagssituationen, die sich an den Bedürfnissen und Interessen der Bewohner orientieren

Hierfür ist es hilfreich, die Biografie des Bewohners zu kennen, besonders bei denjenigen, denen es nicht mehr möglich ist, sich selbst zu erinnern. Weiterhin wird im täglichen Umgang darauf geachtet und respektiert, welche Vorlieben oder Abneigungen ein Bewohner hat. Neben Gruppenarbeiten wie gemeinsamem Kochen, Backen, Gärtnern, Kegeln, Handarbeiten, Basteln und Singen bieten wir auch Einzelangebote wie basale Stimulation, Beautytag oder biografisch bezogene Erinnerungsarbeit an. In Kleingruppen werden die Bewohner so weit wie möglich an den täglichen Arbeiten des Haushalts beteiligt.
 

Wir erkennen die individuelle Persönlichkeit des einzelnen Bewohners an und gehen respektvoll mit seinen Stärken und Schwächen um

Dies erfordert eine empathische Grundhaltung eines jeden Mitarbeiters. Dabei helfen uns die Methoden des „Assoziativen Dialogs“ nach Petra Endres. Dies bedeutet, wir lassen uns auf die innere Welt des Bewohners ein und versuchen dessen Bedürfnisse zu verstehen und darauf einzugehen. Anhand der Pflegeplanung werden wir uns der Ressourcen und Probleme des Bewohners bewusst und unterstützen eine längstmögliche Selbständigkeit.
 

Über Aktivitäten der Erinnerungspflege wecken und stärken wir das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude

Wir schaffen durch unsere Angebote die Möglichkeit, im Leben erworbene Kompetenzen einzubringen, und durch gemeinsames Erinnern positive Gefühle zu empfinden. Hierbei bedienen wir uns der Methode der Erinnerungspflege, wobei Materialien aus der Vergangenheit der Bewohner eingesetzt werden. Wir ermöglichen Erlebnisse in der Natur, pflegen gemeinsam unseren Garten und unsere Blumenbeete, spielen altbekannte Gesellschaftsspiele, singen und erzählen.
 

Wir unterstützen und begleiten Bewohner durch gemeinsame Aktivitäten, ihre Ressourcen und Fähigkeiten längstmöglich zu erhalten

Es ist notwendig, dass wir:
  • die Mobilität des Einzelnen längstmöglich erhalten, durch Sitzgymnastik, Ballspiele, Spaziergänge und Ausflüge
  • die Selbstständigkeit beim Essen längstmöglich erhalten, durch Frühstücksgruppen, Kochgruppen etc.
  • die mentalen Fähigkeiten längstmöglich erhalten, durch Gedächtnistraining etc.
  • die Sinneswahrnehmung anregen, durch basale Angebote etc.
 

Wir ermöglichen dem Bewohner unter Berücksichtigung seiner individuellen Biografie, eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben

Das beinhaltet sowohl das soziale Leben innerhalb der Einrichtung wie z. B. Gottesdienste auf den Wohnbereichen, Hausfeste, Männerstammtisch und Kinoabende, als auch die Teilhabe am Leben im Stadtteil und der Kirchengemeinde, Marktbesuche, Feste in der Gemeinde, Stadtausflüge und vieles mehr.